Das Kurswochenende des Ski-Club Hockenheim kann überschrieben werden mit „Tiefschnee fahren im Pulverschnee“. Nachdem es die ganze Woche kräftig geschneit hatte, entspannte sich die Wetterfront rechtzeitig, um die Sicht auf Piste und Landschaft unterhalb der Zugspitze auf der Ehrwalder Alm frei zu machen. Und am Sonntag kam sogar die Sonne hervor, was die Herzen der Hockenheimer höher schlagen ließ.
Ein Bus voller Wintersportler unter der Regie der Ski-Schule Hockenheims war nach Höfen angereist und genoss das allzeit beliebte „Rund-um-Wohlfühl-Paket“. Beginnend mit Verpflegung und Getränke im Bus, der Unterbringung in einem Tiroler Landgasthof bis hin zu Begleitung und Betreuung im Skigebiet, war einmal mehr alles in einer gut abgestimmten Mischung vorhanden.
Man brauchte an diesen Tagen nicht abseits der Pisten fahren, um in den Genuss des Tiefschneefahrens zu kommen. Die breiten Pisten boten trotz bester Präparation genügend Platz für diese besondere Art des Pulverschneevergnügens. Und die Kleinsten im Anfängerkurs hatten auch ihren Spaß im Neuschnee, fällt es sich in frischem Schnee doch umso weicher.
Überhaupt wurde die Hockenheimer Skischule ihrem guten Ruf wieder gerecht. Es braucht unter Umständen nicht viel zur Verbesserung der Technik, außer Erfahrung und einem geschultem Auge, um den Teilnehmern individuell den letzen Schliff auf den Brettern zu geben. Und wer das Skifahren an sich schon beherrschte, nahm dankend das Angebot der vereinseigenen Pisten-Guides an.
Eine Überraschung erwartete die Sportler am Samstagnachmittag, als es nach der letzten Talfahrt unmittelbar am Reisebus Glühwein, Kinderpunsch und leckeren Kuchen gab. Die Zeit bis zum Abendessen nutzten die Skicluber auf vielfältige Weise, beispielsweise in der hoteleigenen Sauna oder einer gemütlichen Runde im gemütlichen Lokal.
Das Kurswochenende stellt sozusagen eine Kurzfreizeit dar, bei der sich die Teilnehmer auf die bekannt gute Organisation durch den Verein freuen und verlassen können. Das macht den Reiz dieser fast „All-inclusive-Ausfahrten“ aus, ohne jedoch den individuellen Charakter zu verlieren.

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