Das Adrenalin war bei machen Radlern schon angestiegen – schaffe ich die langen Anstiege, liegen mir die Steigungen oder schwächelt die Beinmuskulatur. Solche oder ähnliche Gedanken hatte wohl jeder der zwölf Teilnehmer bei dieser sportlichen Radfreizeit im Südschwarzwald, die vom Wanderwart des Skiclubs Walter Köhler geplant, organisiert und durchgeführt wurde.

 

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Schon bei der Anfahrt zum Hotel in Waldkirch bei Freiburg, von dem aus an allen Tagen gestartet wurde, schien die Sonne in Strömen. Die zwölfköpfige Radgruppe hatte jedoch Glück, denn zum Start der ersten Tour hatten sich die Regenwolken verzogen und ließen sich auch die nächsten vier Tage nicht mehr blicken. Zum Einfahren und Aufwärmen war die Tour nach Breisach mit seinem Stephansmünster auf dem Münsterberg und die Querung des Kaiserstuhls über die Weinorte Rotweil, Oberbergen und Schelingen genau richtig. Anders ging es bei den folgenden Tagen zur Sache. Durch das Glottertal radelte die Gruppe fünfzehn Kilometer stetig bergan, anfangs schwach ansteigend und zum Schluss immer steiler werdend, bis St. Peter mit seinem Benediktinerkloster und seiner barocken Kirche erreicht war. Herrliche Weitblicke auf die umliegenden Berge und Täler waren eine würdige Entlohnung für den Kraftaufwand nach über 700 Höhenmeter. Körperliche Erholung und Zufriedenheit war die lange Abfahrt durch das romantische Ibenbach- und Dreisamtal bis nach Freiburg – ein Wechselspiel von Natur pur zur Kultur. Freiburg, mit seinem gotischen Münster und den vielen historischen Gebäuden in der Altstadt, rundeten den Tag bei Kaffee und Eis  ab. Eine weitere sportliche Steigerung bot der nächste Tag – St. Märgen im Hochschwarzwald war das Etappenziel. Nicht nur sportlich war dieser Tag zu bewerten, auch landschaftlich war er ein Traum. Das Elz-Tal aufwärts wurde bei Gutach im Breisgau in das Wilde Gutachtal abgezweigt - es bot sich Schwarzwaldromantik pur. Alte Wassermühlen, typische Schwarzwaldhäuser und das wildromantische, schluchtähnliche Wilde Gutachtal luden zum Schwärmen ein. Nach einer kurzen Pause an der Hexenlochmühle wurde der letzte große Anstieg mit bis zu zwölf Prozent Steigung bewältigt, bis nach 50 Kilometer Auffahrt der höchste Punkt an diesem Tag erreicht war. Ausblicke bis zum Feldberg waren die Belohnung nach über 1.000 Höhenmeter. Fast nur noch bergab mit viel Wind in den Speichen rollten die Moutain-Bikes und Trekkingräder nach St. Märgen und das Glottertal zum Ausgangspunkt hinab. Der letzte Tag war zwar nicht gerade zum Ausruhen, aber er hatte weniger Höhenmeter und Strecke. Ein kurzer aber knackiger Anstieg zur Ruine Hochburg bei Emmendingen lohnte sich, denn die Aussicht und auch das alte Burggemäuer waren einzigartig. Durch das Bleichbachtal und über Riegel am Kaiserstuhl schloss sich der Kreis wieder.

Dies war jedoch nicht nur eine sportliche Freizeit. Die landschaftlichen und kulturellen Eindrücke werden sich lange im Gedächtnis einprägen. Auch das Erleben in der Gruppe hatte seinen eigenen Reiz, denn die Harmonie hatte gestimmt und vor allem gab es keinen Unfall.

Walter Köhler

Hockenheim, den 02.09.2017

31 Jungen und Mädchen aus Hockenheim nahmen am Kinderferienprogramm des Ski-Club Hockenheim teil. In diesem Jahr hatten sich die Verantwortlichen des Vereins ein besonderes Ziel für den Tagesausflug ausgesucht: die Kletterhalle „High Moves“ in Bensheim. Bereits auf der Anfahrt sah man von Weitem die Außenanlage der Halle und den beeindruckenden Kletterparcours. Eingeteilt in drei Gruppen übernahmen die freundlichen Trainer der Kletterhalle die Kids und begaben sich unverzüglich ins Programm. Von Anfang an merkten die jugendlichen Teilnehmer, dass Klettern eine Menge Spaß macht. Das nötige Knowhow vermittelten die Guides, die nicht nur fachlich kompetent die Kinder anleiteten sondern auch kommunikativ Zugang zu den Kids fanden.

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Nach kooperativen Aufgaben auf dem Boden, bei denen sich die Teilnehmer näher kennenlernten, ging es zu den beiden Hochseilgärten (indoor / outdoor) und den bis zu 15 Meter hohen Kletterwänden in der Halle. Gesichert durch Sicherheitsgurte konnten sich die Kinder gänzlich auf die Aufgaben der jeweiligen Parcours konzentrieren. Und die Lernerfolge stellten sich rasch ein. Mit jedem Schritt, mit jeder „Hürde“ in luftiger Höhe gingen die jungen Hockenheimer sicherer und mutiger an die nächste Aufgabe heran. Die Trainer gaben stets Halt am Sicherungsseil bzw. überwachten mit Argusaugen die Aktionen im Hochseilgarten vor der Halle. Dort befand sich letztendlich auch das absolute Highlight des Tages: der „Flying Fox“. Aus fast 20m Höhe stürzten sich die Kletterer in die Tiefe. Eine spezielle Haltsicherung ließ die Kids mit einem Stahlseil verbunden gen Boden fliegen. Die Jubelschreie der „Luftfahrer“ waren weithin zu hören. Mit freudigen Gesichtern kehrten sie zur Gruppe zurück, um alsbald eine zweite Fahrt in Angriff zu nehmen.

 

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Auf dem Bild zu sehen sind Miguel Iglesias, Till Baumann, Marlon Bierlein, Elea Steinhauer und Emely Bzdzil

 

Soviel Aktion machte natürlich hungrig. Die Crew des Ski-Club Hockenheim hatte vorsorglich ofenwarme Laugenstangen für die Teilnehmer besorgt, sodass keiner der Luftikusse ohne Energie für den nächsten Aufstieg blieb. Der Dank der versammelten Gruppe an die Trainer der Kletterhalle beschloss diesen herrlich-aufregenden Tag im Rahmen des Hockenheimer Kinderferienprogramms, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

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Rechtzeitig zum Saisonstart waren die Übungsleiter der Skischule Hockenheim wieder zur regelmäßigen Weiterbildung unterwegs. Auch wenn die Wetterprognose eher auf Frühling statt auf Winter hindeutete, fand man in Schöneben an der italienisch-österreichischen Grenze außerordentlich gut präparierte Pisten mit genügend Schnee vor. Das ist zurzeit nicht überall der Fall.
Die Skischule Hockenheim kam damit wieder der vom Deutschen Skiverband geforderten regelmäßigen Weiterbildung aller Lehrkräfte nach. Es versteht sich von selbst, dass diese Fortbildung die Grundvoraussetzung ist, um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und anschließend die vielen Ski- und Snowboardschüler, die die Skischule Hockenheim betreut, entsprechend zu schulen und in ihrem Können weiter zu entwickeln.
Die zweitägige Schulung fand mit vier Ausbildern des Skiverbands Schwarzwald Nord statt, drei davon aus dem alpinen, einer aus dem Snowboardbereich. Einer der Ausbilder gehört übrigens der Hockenheimer Skischule an.

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Thema des ersten Tag ging war die richtige Körperposition auf dem Ski, und zwar in jedem Momente eines Schwungs. Nur so können Schwünge gut gelingen, können harmonisch aneinandergereiht werden und machen aus einem Skifahrer eben einen guten Skifahrer. Zielgerichtet arbeite man an der Auswirkung verschiedener Körperpositionen auf die Fahrweise des Skis und damit des Skifahrers. Dies zu erkennen ist die Voraussetzung für einen Übungsleiter, um dem Skischüler optimale Hilfestellung gebe zu können.
Hieraus übergeleitet widmete sich der zweite Ausbildungstag dem Thema Methodik im Skiunterricht. Hierzu zählen Beobachten des Skischülers, Analyse der Fahrweise anhand der Körperstellung, und zwar von Fuß bis Kopf, Rückmeldung an den Skischuler und Erarbeitung von Übungen und Maßnahmen zur Verbesserung seines Fahrstils.
Insgesamt gesehen war diese Weiterbildung wieder eine Bereicherung für alle Übungsleiter sowohl in eigener fahrtechnischer Hinsicht als auch bei der Durchführung von Skikursen. Dass die Skischule Hockenheim hier ausgezeichnete Arbeit leistet, zeigt sich Jahr für Jahr an der hohen Anzahl von Teilnehmern bei den verschiedenen Ausfahrten. UHV

Es gibt Veranstaltungen, auf die sich alle schon ein Jahr lang freuen. 
Eine besondere Veranstaltung dieser Art ist jedes Jahr der Ausflugs-Tag in Kooperation mit der Behinderternwerkstatt in Hockenheim.

Und auch dieses Jahr freuten wir - der Skiclub Hockenheim - uns besonders wieder so viele Gäste im Vereinsheim begrüssen zu dürfen. 

Wer gut zu Fuss ist, beginnt den Tag mit einer kleinen Wanderung durch die Hockenheimer Auen von der Behindertenwerkstatt bis zum Vereinsheim. Wem das nicht möglich ist, wird mit dem werkstatteigenen Bus gefahren. 
Skischulleiter Winfried Kienzler begrüsste im Namen des Vereins alle Gäste und Betreuuer an dem wunderschönen, sonnigen Tag. 
Neben Federball und Wurfspielen begeisterte auf dem Aussengelände besonders das Boulturnier unter der Leitung von Hans-Jürgen Barcziewski die Gäste. Wer nicht daran teilnehmen wollte oder konnte, spielte im grossen, sonnigen Raum Gesellschaftsspiele oder malte. 

Bewegung und Spiel macht bekanntlich hungrig und so wurden die Spielaktivitäten für das Mittagessen unterbrochen. Die Schnitzel, der Kartoffelsalat und die Baguettes fanden reißenden Absatz. Danach ging es mit viel Eifer und Spaß im Spielplan weiter. Nach Kaffee und Kuchen fand die mit Spannung erwartete Siegerehrung statt. Die ersten drei Sieger erhielten unter viel Beifall einen Pokal.


Auch der schönste Tag muss einmal enden. Mit Dankesworten an den Skiclub verabschiedeten sich alle Teilnehmer per Handschlag.

Spiel und Spaß auf einem Vulkan? Was sich zunächst widersprüchlich anhört, wurde beim Kinderferienprogramm des Ski-Club Hockenheim zur Freude von vierzig Kindern in die Tat umgesetzt. Ein Vulkan zum Klettern und Rutschen ist das sichtbare Zeichen der Mannheimer Kinderwelt Pinocchio, zu der der Hockenheimer Traditionsverein eingeladen hatte. Nach einer kurzen Fahrt im modernen Reisebus hieß es als erstes: Schuhe aus! Und die Teilnehmer des Ferienprogramms konnten es kaum erwarten, sich in die Spielewelt zu stürzen. 
Aber nicht nur der Vulkan lockte die Kinder. Ob Trampolin oder Rutschen, alles wurde in Beschlag genommen und bespielt. Die ehemalige Tennishalle bietet für jedes Kind etwas. Die Jungs spielten besonders gerne  „Käfigfußball“, während die Mädchen unter anderem Luftfiguren auf dem Trampolin sprangen.
Das besondere Highlight war jedoch der Kletterparcours. Gesichert mit Klettergurten, wie kleine Bergsteiger in den Alpen, ging es im Hochseilgarten um den Vulkan herum. Auf Baumstämmen balancieren, über Planken wanken, in Bottichen sitzen, über Steigbügeln entlang hangeln - am wichtigsten war das Gleichgewicht zu halten. Und zur Überraschung aller brach der Vulkan nicht aus. Im Gegensatz zur allgemeinen Stimmung, die prächtig war.
Zwischen der vielen Bewegung und den kräftezehrenden Aktionen taten die Pausen gut. Im Leistungspaket war auch eine Getränkeflatrate enthalten, natürlich mit viel durstlöschendem Mineralwasser, was die Kids gerne tranken. Dazu spendierte der Ski-Club frisch gebackene Brezel und Laugenstangen, so dass jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer frisch gestärkt in die nächste Spielerunde starten konnte. Doch auch die schönste Zeit geht zu Ende und so fuhren schließlich vierzig Hockenheimer Ferienkinder erschöpft, aber glücklich in Richtung Heimat.