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Die Nordic-Walking Abteilung des SCH hat sich zum 3.Mal entschlossen an dem Lambrechter Marathon teilzunehmen. Statistisch gesehen, waren diesmal 25% weniger Nordic Walker aus Hockenheim am Start als in 2012, dafür aber konnten sich dank alphabetischer Startregel 75% in der Pole Position aufstellen.

Zugegeben, so manche Läufer hatten Haiden Respekt an der Streckenführungen des Pfälzer Waldes teilzunehmen. Aus der schüchtern zurückhaltenden Nordic-Walking Gemeinde Hockenheim‘s meldeten sich fünf Stöcke-Läufer zum Halbmarathon an und wollten es wissen. Eine Läuferin aus der Käskuchengemeinde fragte zögerlich „ sind wir denn um 4 Uhr nachmittags auch zurück…?“. Durch den Temperatursturz vom Vortag kniffen leider auch 2 Läufer. Die Veranstaltung der VG Lambrecht bekannt als GÄSBOCK Marathon fand dies Jahr bereits zum 9.ten Mal statt.

Vor dem Start des Laufes um 9:30h wird sich aufgewärmt durch Dehn-Übungen. Der Leiter des Tourismusvereins begrüßte von 110 gemeldeten ca. 95 Nordic-Walker .Eine kleine Werbeeinlage für die örtliche Laienspielgruppe, die dies Jahr zu Pfingsten wieder den historischen Lauf eines Hochzeitspaares mit Gäsbocks als Fürstenpfand nach Deidesheim auf führt, musste sein. Danach gab der Startschuss die Strecke frei.

Gemessen an Temperaturen der Rheinebene der Woche war’s im Pfälzer Wald recht frisch.  Für die ebene Laufstrecken gewohnten Hoggemer Walker führte die Tour aber gleich bergan. Nach kurzer Laufzeit in der Waldstrecke war von niedriger Körpertemperatur nichts zu verspüren. Schon war den weiblichen Sportlern –die ja bekanntlich an Händen und Füßen immer frösteln- bewusst, warum man beim Marathon nicht nur die Länge der Strecke, sondern auch Höhenmeter als Maßstab heranzieht. Anorak und Beinschützer wurden verstaut und locker um die Hüften gebunden.

Die Organisatoren hatten die Tour bestens mit Verpflegungspunkten aufgebrochen. Nach jeweils 6km Laufstrecke gab es die Möglichkeit sich und den trocken Mund mit einem Becher Wasser oder Iso-Drink zu erfrischen. Und bei Halbzeit gab es etwas Kräftigendes in Form einer Vitaminspritze –der Banane. Genau dies Lockmittel braucht man auch für den inneren Schweinehund: „ noch ein bisschen, gleich gibt es ein Leckerli…“ So dann auch bis zur Hellerhütte auf dem Ochsenkopf, dort boten die Freiwilligen des TG Lambrecht  Getränke und Butterzopf mit Schokoaufstrich.

Die Naturschönheit des Pfälzer Waldes braucht an dieser Stelle nicht erklärt zu werden. Die mehrfach vertretene, mit Kamera ausgerüstet örtlichen Presse entlockt den Energieschub für die Seele –nur nicht stehen bleiben – sonst wird der innere Schweinehund, der mit der Erschöpfung gut befreundet ist, zu laut, und wer will auf Bildern schon erschöpft aussehen? Leser, bitte bedenkt, dass Nordic-Walking ungefähr 95% der menschlichen Muskulatur fordert, das ist nahezu 1/3 mehr als bei den „reinen Läufern“.

Wie es die Pfalz nicht anders erwarten lässt, gab sich die Theatergruppe in historischen Kostümen noch die Ehre, warb für den Pfingstauftritt und hielt die Nordic Walker ein weiteres Mal an. Diesmal wurden Gäsbock-Knoddele (übersetzt mini-frikadelle) Isodrink oder alkoholfreies Bier gereicht. Da kommt man doch gerne wieder!

So erarbeitet sich der Nordic WalkerIN letztlich die 22,6km lange Strecke und überwindet 700 Höhenmeter. Selbst bei diesem zügigen Stöckelgang, wie es Neider formulieren, erlebt man verbal unterschiedliche Laufgeschwindigkeit. Verglichen mit dem winterlichen Langlauf schreit der Verfolger allerdings nicht „räumen!“ sondern bittet überhöflich „darf ich mal schnell überholen“.  Den Großteil der Strecke verbringen die Walker manchmal auch als „Talker“, wenn man sich denn was zu sagen hat.

Die „ersten“ Nordic Walker erreichten das Ziel, die Pfalzakademie nach genau 2:43h. Die Läufer aus Hockenheim haben sich etwas mehr Zeit gelassen, die Pole Position konnte nicht verteidigt werden.  Getreu dem Motto: „der Weg ist das Ziel“ liefen sie im ersten Quartil nach 4:12h ein. Die ohne Zeit-Limit Laufenden waren pünktlich zum Nachmittagskaffee nach nahezu 6 Stunden in der Halle! Körperlich wurde alles gut und ohne Erschöpfung überstanden. Etwas Dehnen zum Abschluss tut der Muskulatur gut. Das ein oder andere Knacksen der Knorpel und Sehnen war doch zu vernehmen und förderte den Humor.

Jeder FINISHER erhielt seine Bestätigungsurkunde und ein GÄSBOCK (Stofftier) als Andenken. In der Eingangshalle konnten sich alle Teilnehmer ausreichend stärken.

Die Lambrechter Vereine versorgten die Gäste bestens mit Kaffee und Kuchen bis Nudelgerichten und Würstchen.

Fest verabredet haben sich die Hockenheimer Läufer, nächstes Jahr mit zu laufen. Den Organisatoren aus Lambrecht sei ein Dank für diese vorzügliche Streckenausschilderung und Organisation übermittelt. Die Hockenheimer Gruppe bedankte sich bei Siggi für die Motivation „zum frühen Weckruf“ , der Organisation und der sportlichen Vorbereitung.

Alle interessierten Leser können beim Ski-Club Hockenheim auch in dieser Sommersaison die 3x wöchentlich stattfindenden Treffs besuchen.

 

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Die Nordic-Walking Abteilung des SCH hat sich zum 2.Mal entschlossen an dem Lambrechter Marathon teilzunehmen. Statistisch gesehen waren diesmal 500% mehr Nordic Walker aus Hockenheim am Start als in 2011.
Zugegeben, so manche Läufer hatten Haiden Respekt an einer der 3 möglichen Streckenführungen im Mittelteil des Pfälzer Waldes teilzunehmen. Aus der schüchtern zurückhaltenden Nordic-Walking Gemeinde Hockenheim‘s meldeten sich sieben Stöcke-Läufer zum Halbmarathon an und wollten es wissen, so fragte eine weitere Läuferin aus dem Odenwald zögerlich „ sind wir denn um 4 Uhr nachmittags auch zurück…?“. Zwei weitere Läuferinnen erstiegen den Genussweg mit 8km Länge. Durch die Platzregengüsse vom Vortag kniffen leider auch 2 Läufer.
Die Veranstaltung der VG Lambrecht bekannt als GÄSBOCK Marathon fand dies Jahr bereits zum 8.ten Mal statt. Dieser Event war wieder kombiniert mit dem parallel stattfindenden 12. Mountainbike Marathon zu dem sich fast 800 Radler gemeldet hatten.
Vor dem Start des Laufes um 8:00h wird sich aufgewärmt durch Dehn-Übungen. Der Verbandsbürgermeister begrüßte von ca. 130 gemeldeten ca. 95 Nordic-Walker für den
1. Halbmarathon und den Voll-Marathon und gab danach die Strecke per Startschuss frei.
Um 10:00h starteten die Genuss-Walker. Mittags gingen nochmals weitere 30 Walker auf den 2. Halbmarathonlauf. Gemessen an Temperaturen der Rheinebene des Vortags war’s im Pfälzer Wald recht frisch. Für die ebene Laufstrecken gewohnten Hoggemer Walker führte die Tour aber gleich bergan. Nach kurzer Laufzeit in der Waldstrecke war von niedriger Körpertemperatur nichts zu verspüren. Schon war den weiblichen Sportlern –die ja bekanntlich an Händen und Füßen immer frösteln- bewusst, warum man beim Marathon nicht nur die Länge der Strecke, sondern auch Höhenmeter als Maßstab heranzieht. Anorak und Beinschützer wurden verstaut und locker um die Hüften gebunden.
Die Organisatoren hatten die Tour bestens mit Verpflegungspunkten aufgebrochen. Nach jeweils 6km Laufstrecke gab es die Möglichkeit sich und den trocken Mund mit einem Becher Wasser oder Iso-Drink zu erfrischen. Und bei Viertelzeit - was für die Vollmarathon-Walker Achtelzeit- bedeutet, gab es etwas Kräftigendes in Form einer Vitaminspritze –der Banane. Genau dies Lockmittel braucht man auch für den inneren Schweinehund: „ noch ein bisschen, gleich gibt es ein Leckerli…“ So dann auch bis zur Hellerhütte auf dem Ochsenkopf, dort boten die Freiwilligen des TG Lambrecht Getränke und Butterzopf mit Schokoaufstrich.


Die Naturschönheit des Pfälzer Waldes braucht an dieser Stelle nicht erklärt zu werden. Nach dem grauen Start durchströmt die Morgensonne die Pinien und gibt wärmenden Energieschub für die Seele –nur nicht stehen bleiben – sonst wird der innere Schweinehund, der mit der Erschöpfung gut befreundet ist, zu laut. Leser, bitte bedenkt, dass Nordic-Walking ungefähr 95% der menschlichen Muskulatur fordert, das ist nahezu 1/3 mehr als bei den „reinen Läufern“.
So erarbeitet sich der Nordic WalkerIN letztlich die 22km Strecke und überwindet 500 Höhenmeter. Selbst bei diesem zügigen Stöckelgang, wie es Neider formulieren, erlebt man verbal unterschiedliche Laufgeschwindigkeit. Verglichen mit dem winterlichen Langlauf schreit der Verfolger allerdings nicht „räumen!“ sondern bittet überhöflich „darf ich mal schnell überholen“. An zwei kurzen Teilstrecken trafen sich Mountain-Biker und das Fußvolk und man nahm mit Sportgeist gesittet Rücksicht aufeinander. Den Großteil der Strecke verbringen die Walker manchmal auch als „Talker“, wenn man sich denn was zu sagen hat.
Die „ersten“ Nordic Walker erreichten das Zwischenziel nach genau 2:59h. Ulla, Petra und Willi aus Hockenheim haben sich etwas mehr Zeit gelassen und erreichten, getreu dem Motto: „der Weg ist das Ziel“ im vorderen Mittelfeld das Ziel, nach 3:38h vor den Mit-Läufern mit 4:13h. Die ohne Zeit-Limit Laufenden waren pünktlich zum Nachmittagskaffee in der Halle! Körperlich wurde alles gut und ohne Erschöpfung überstanden. Etwas Dehnen der Muskulatur zum Abschluss tut der Muskulatur gut. Das ein oder andere Knacksen der Knorpel und Sehnen war doch zu vernehmen und förderte den Humor.
Jeder FINISHER erhielt seine Bestätigungsurkunde und ein GÄSBOCK (Stofftier) als Andenken. In der Turnhalle konnten sich alle Teilnehmer ausreichend stärken.
Die Lambrechter Vereine versorgten die Gäste bestens mit Kaffee und Kuchen bis Nudelgerichten und Würstchen.
Fest verabredet haben sich die Hockenheimer Läufer, nächstes Jahr wird der vielleicht sogar der Vollmarathon mitgelaufen. Den Organisatoren aus Lambrecht sei ein Dank für diese vorzügliche Streckenausschilderung und Organisation übermittelt.
Die Hockenheimer Gruppe bedankte sich bei Ulla und Siggi für die Motivation „zum frühen Weckruf“ , der Organisation und der sportlichen Vorbereitung.
Alle interessierten Leser können beim Ski-Club Hockenheim auch in dieser Sommersaison die 3x wöchentlich stattfindenden Treffs besuchen.

 

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Nordic-Walker probierten den Ausdauersport auf Abwegen und langer Strecke….

Die Nordic-Walking Abteilung des SCH traf sich am 20.August also „Mitten im Sommer“ am Wanderparkplatz des Pumpwerkes. Üblicherweise gehen die Touren 3 mal wöchentlich durch den Hardtwald. Diesmal wurde der Start in die Waldstrecken von Bad Schönborn verlegt. Dort hat der Deutsche Ski Verband einige Strecken gekennzeichnet, die allen Leistungsstufen des Nordic Walking gerecht werden können. Die Planung sah eine längere Strecke über 11km eine kürzere Strecke von 4km bis zur Pause vor, danach sollte es gemeinsam zurück an den Muttergottesstatuen vorbei gehen. Über 20 Teilnehmer meldeten sich und fuhren in privaten PKW’s gen Bad Schönborn.
Durch schattige Wälder, durch Wiesen und entlang des Segelflugplatzes ging es nach Malsch. Nach kurzer Laufzeit in der Waldstrecke war von niedriger Körpertemperatur nichts zu verspüren. Schon war den Nordic-Walkern bewusst, warum man beim Fitness Walking nicht nur die Länge der Strecke sondern auch Höhenmeter als Maßstab heranzieht und dies obwohl die Waldstrecke dort gerade mal 160 Höhenmeter zu verzeichnen hat. Anorak und Beinschützer wurden verstaut und locker um die Hüften gebunden. Die aufgezehrte Energie der 1. Laufstrecke von 11 km Weg konnte beim Besenwirt zünftig wieder ausgeglichen werden. Der Aufenthalt zog sich, der fröhlichen Runde angemessen, in die Länge. Lob zollten die per Auto eingetroffenen fremden und fußfaulen Ausflügler.
Frisch gestärkt traten die Hockenheimer und Speyrer Nordic Walker den Heimweg an, nicht jedoch ohne sich an der Skulptur „steinernen Ruhepol“ zu einem Gruppenfoto zu treffen um die herrlichen Tag Revue passieren zu lassen. Der Heimweg durch die Hügellandschaft des Kraichgau‘s endete körperlich ohne Erschöpfung. Beim „Stretchen der Muskelpartien“ um einem Muskelkater am nächsten Tag vorzubeugen war das ein oder andere Knacksen der Knorpel und Sehnen doch zu vernehmen. Zu den Übungen hat Nordic Walking Abteilungs-leiterin Ulla Heilmann-Vogt angeleitet. Nach diesem gelungen Ausflug bedankte sich die Gruppe bei Ulla für die Lockerungsübungen sowie bei dem Organisator Siggi Baier.

Alle interessierten Leser können beim Ski-Club Hockenheim auch in dieser Sommersaison an einem Anfängertraining teilnehmen oder an die 3x wöchentlich stattfindenden Treffs besuchen.

(Siegfried Baier)

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