Wochenend-Radtour an Alsenz, Nahe, Glan u. Lauter

Das Nordpfälzer Bergland und das Naheland war das Radrevier für diese Flüsse-Tour, die von Walter Köhler, dem Wanderwart des Skiclubs, organisiert und durchgeführt wurde. Entlang von Alsenz, Nahe, Glan und Lauter wurden viele interessante Orte kennengelernt, aber auch viel Natur und weiträumige Landschaften, fernab vom Trubel hektischen Lebens.

Das letzte schöne Spätsommer-Wochenende nutzten die 17 Radler, um diese in Radlerkreisen weitestgehend unbekannte Landschaft zu erkunden. Auf fast durchgehenden Radwegen wurde das wiesen- und waldgesäumte Alsenztal von Enkenbach bis Bad Münster durchfahren, bis sich im romantischen Nahetal der Landschafts-Charakter änderte. Weinberge, bizzare Felsformationen, Kurstädte, Burgen und Schlösser bestimmten hier das Bild.

Besonderer Blickfang war Bad Kreuznach mit seinen bekannten Brückenhäusern und seinem riesigen Kurpark mit den Gradierwerken.

Es folgte eine größte Steigung, denn die Radler übernachteten im mittelalterlichen Gemäuer  der Burg Ebernburg hoch über dem Nahetal und konnten den herrlichen Panoramablick auf die umliegende Wald- und Weinlandschaft genießen.

Bei Odernheim wurde nach der Überwindung eines Bergrückens in das Glan-Tal abgezweigt. Über weite Strecken führte der Radweg entlang einer stillgelegten Bahntrasse, abseits vom Straßenverkehr, so dass die leichte Steigung kaum bemerkt wurde. Beeindruckend war die historische Altstadt von Meisenheim, mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern, Türmen und engen Gassen.

Das Glan-Tal wurde bei Lauterecken verlassen und der Radweg verlief an dem vierten Flüsschen, der Lauter, entlang. Auch der Lautertal-Radweg verlief ohne längere Steigungen und doch wurden über die gesamten 160 Kilometer rund 650 Höhenmeter zurückgelegt. Auf Grund der guten Disziplin in der Gruppe, kam es zu keinem Unfall und auch die Räder spielten mit – es gab fast keine Pannen.

 

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Der Dschungel liegt gerade mal über dem Rhein. Diese Erkenntnis machten vierzig Kinder im Rahmen des Kinderferienprogramms beim Ski-Club Hockenheim. Dieser hatte in den Kletterwald nach Speyer eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ging es mit dem Bus pünktlich los, um die Expedition in die Kletterparcours zu starten.

Der Kletterwald bietet ein Abenteuer- und Klettererlebnis der ganz besonderen Art. Spaß, Überwindung, Spannung und Fitness -  all dies konnten die Mädchen und Jungs in den Parcours erleben. Vor dem Vergnügen stand eine kurze Einweisung sowie das Anlegen der Beckengurte durch die Instruktoren des Klettercamps, danach ging es rasch in die Baumpfade.

Beeindruckend, wie sicher und behände sich die Kids von Baum zu Baum schwangen. Immer unter Beobachtung der mitgereisten Betreuer und Aufseher des Kletterwalds.

Den meisten Spaß bereiteten die kleinen und großen Seilbahnen. An diesen schwebten die Kids wie von Geisterhand von Baum zu Baum, wobei ein spezielles Gurtsystem mit Sicherungshaken die Teilnehmer sicherten.

Immer und immer wieder erklommen die Hockenheimer Kinder die unterschiedlichen Pfade. Diese sind in Schwierigkeitsgrade eingeteilt, so dass sich die Teilnehmer nicht überfordert fühlten und Vergnügen an der Bewegung hatten. Die großen Parcours in schwindelerregender Höhe blieben wenigen Teilnehmern vorbehalten. Mindestalter und –größe mussten erfüllt sein, dann durften sich die Kids in bis zu 11 m Höhe bewegen.

Allzeit gesichert durch die Karabinerhaken und Beckengurte, hatten die großen und kleineren Baumbewohner sichtlich Spaß.

So viel Bewegung macht hungrig und so wurde im Kletterwaldcamp ein üppiges Buffet gerichtet. Bei Würstchen, Hackbällchen, Käse und Laugenteilchen stärkten sich die Teilnehmer für die eine oder andere neue Tour in luftiger Höhe. Der aufregende Klettertag endete, wo er begonnen hatte. Am Vereinsheim des Ski-Club Hockenheim nahmen die Eltern ihre Kinder wieder alle heil entgegen.

 

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Das Boule-Team des Skiclubs Hockenheim hat dank eines tollen Endspurts erfolgreich an der Hardtliga teilgenommen und sich zum ersten Mal die Vizemeisterschaft in der Staffel Nord gesichert.

Die Hardtliga ist eine selbstorganisierte Freizeitliga, die im 6. Jahr besteht und läuft von Anfang März bis Mitte Juli. Der Begriff „Freizeitliga“ beschränkt sich hierbei auf den freundschaftlichen Umgang miteinander vor und nach den Spielen. Während des Wettkampfs wird hart aber fair gefightet. Dieses Jahr waren wieder 24 Mannschaften aus dem Großraum Mannheim bis Karlsruhe am Start, welche in drei Gebiete Nord, Mitte und Süd mit jeweils 8 Mannschaften eingeteilt sind.

Durch einen beherzten 4:1 Erfolg gegen den Mitfavoriten Boule Freunde Malsch und einen knappen 3:2 Auswärtssieg beim heimstarken TSV Neudorf konnte man Platz 2 sichern. Damit gerechnet hatte an sich niemand, galt es doch dieses Jahr in erster Linie die neuen weiblichen Mitspielerinnen Carola Brandenburger und Edeltraut Schöllkopf in die Mannschaft zu integrieren. Aber gerade mit Hilfe der Frauenpower, hierzu zählt auch Petra Kammer als langjährige Spielerin, wurden in den Triplette (3 er Teams) mehr Siege im Vergleich zu den Vorjahren erzielt. Allein das Team Oberhausen 1 war über die komplette Saison gesehen beständiger und holte sich verdient den Titel wie im Vorjahr.

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Damit haben sich die Skiclub-Bouler für die Endrunde der besten 6 Mannschaften am 14. September in Oberhausen qualifiziert. Diese Endrunde wird auch als die Champions League der Freizeitmannschaften bezeichnet. Somit besteht auch noch eine kleine Chance als Neuling in dieser Runde eventuell als Gewinner vom Platz zu gehen und gegen das Champion Team aus dem Pforzheimer Raum das Finale zu bestreiten. Daher hoffen wir wieder auf verbale Unterstützung unserer kleinen Fangemeinde: "allez les bleus"- Achtung der Ski-Club kommt.



KAT

Zum ersten Mal seit 29 Jahren plante der Wanderwart des Skiclubs Walter Köhler die Bergtouren nicht von Hütte zu Hütte, sondern von einem festen Übernachtungsquartier in Tannheim aus. Dies hatte den Vorteil, dass nur leichtes Tagesgepäck mitgenommen werden musste und der Komfort höher als auf Berghütten war.

Um Kräfte zu sparen, aber auch schneller zu den aussichtsreichen Höhenwegen, wie Saalfelder- und Gräner Höhenweg oder den Gamsbocksteig zu gelangen, wurden die Bergbahnen genutzt. Das Panorama auf die umliegende Gebirgslandschaft, wie Allgäuer Alpen, Lechtaler Alpen, Wettersteinmassiv oder Tiefblicke auf Haldensee, Vilsalpsee oder Traualpsee waren traumhaft. Besonders beeindruckend und bizarr zeigten sich die Felsmassive von Gimpel, Köllen- und Schneidspitze, die immer wieder von einer anderen Perspektive gesehen werden konnten. Um die Gipfelkreuze von Neunerköpfle, Schochenspitze, Schartschrofen, Aggenstein, Krinnenspitze und Litnis zu erreichen, mussten oftmals Anstiege von bis zu 500 Meter bewältigt werden. Ein besonderes Schmankerl war die Besteigung des Litnis, bei dem im oberen Gipfelmassiv Klettersteigpassagen überwunden werden mussten, die durch Fixketten jedoch gesichert waren und somit mehr Sicherheit boten.
Die Pfade und Steige waren von besonderem Abwechslungsreichtum geprägt – mal Wiesenpfade durch sanfte Almlandschaft, dann wieder felsige Steige, bei denen die Aufmerksamkeit und Trittsicherheit gefordert waren oder auch schattige Bergwaldpfade, wenn es wieder zurück ins Tal ging.
Gerne wurden von der 15-köpfigen Bergsteigergruppe die Pausen auf den Terrassen von Landsberger Hütte, Bad Kissinger Hütte, Gräner Ödenalpe oder Krinnenalpe angenommen, denn die Temperaturen waren hochsommerlich und die Tagesetappen lagen zwischen sieben und neun Stunden. Besonders anstrengend wurden die gewaltigen Abstiege von bis zu 900 Meter empfunden. Hier wurden Muskeln beansprucht, die man normal wenig braucht und die sich jetzt bei manchen bemerkbar machten. Von einer einzigartigen Bergkulisse waren der Vilsalpsee und der Haldensee umrahmt, auf deren Uferwege die Gruppe am Ende einer Tagesetappe, die unvergesslichen Eindrücke auf sich einwirken ließen.

Nach fünf Tagen waren die tollen Bergerlebnisse schon wieder vorbei und es wurde wieder das Tannheimer Tal mit seiner traumhaften Bergwelt und seiner wundervollen Natur verlassen.

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Nur mit einer hauchdünnen Führung bei gleicher Punktezahl geht das Boule-Team vom Skiclub mit Platz 1 in die Rückrunde. Bei der Anzahl der Pluspunkte haben 4 Mannschaften Gleichstand. Nur der TV Oberhausen 1 kann noch bei der Anzahl der gewonnenen Spiele mithalten, aber bei der Kugeldifferenz hat der SCH ein Plus von 5 Kugeln (ähnlich dem Torverhältnis in anderen Sportarten). Positiv ist sicherlich auch die Tatsache, dass unsere erfolgreiche Mannschaft gegen alle starken Mitkonkurrenten auf den Plätzen 2 bis 4 der Heimvorteil zu Gute kommt. Die Rückrunde startet am Mittwoch, den 05. Juni.

 

Hier die Termine für unsere Heimspiele auf einen Blick:

5. Juni    HSV Hockenheim
19. Juni    TV Oberhausen 1
3. Juli    TV Neuthard
17. Juli    BF Malsch

 

Die Spielbegegnungen starten jeweils um 19.00 Uhr auf den Boulebahnen auf dem Clubgelände - bei jeder Wetterlage! Interessierte Zuschauer sind herzlich willkommen. Eintritt ist frei.